Zum Inhalt springen
Fiktives Beispiel
Bildung, Kultur & Soziales

Die Bibliothek als Wohnzimmer

Aus einer Ausleihstelle wird ein offener Treffpunkt für den Ortskern

Team Stadtbibliothek
Kommune Talbrück
Wirkung

Die Besuchszahlen haben sich mehr als verdoppelt, obwohl die Ausleihen nur leicht gestiegen sind.

Die Zahlen sprachen gegen die Bibliothek: sinkende Ausleihen, kurze Öffnungszeiten, ein Bestand von 1994. Die Frage war nicht, wie man mehr Bücher verleiht, sondern wozu der Ort gebraucht wird.

Über ein Bundesprogramm zur Förderung von Dritten Orten und soziokulturellen Treffpunkten in ländlichen Räumen finanzierte Talbrück den Umbau: weniger Regalfläche, mehr Sitzbereiche, ein abtrennbarer Raum für Veranstaltungen und Vereinssitzungen, Arbeitsplätze mit WLAN, eine Kaffeeecke im Ehrenamtsbetrieb.

 

Der Bestand wurde reduziert und aktualisiert statt vergrößert. Neu hinzu kamen Sprachcafé, Hausaufgabenbetreuung, Digitalsprechstunde für Ältere und ein Repair-Café, alle getragen von örtlichen Initiativen. Die verlängerten Öffnungszeiten sind der eigentliche Erfolgsfaktor: Der Ort ist nutzbar, wenn Menschen Zeit haben – abends und samstags.

 

Hinweis: Fiktives Beispiel wurde mit Hilfe von KI erstellt