Fiktives Beispiel Das Freibad, das schließen sollte
Statt Abriss eine Sanierung mit halbierten Betriebskosten
Das Bad bleibt in Betrieb. Energie- und Wasserverbrauch sind durch neue Technik erheblich gesunken, die Saison beginnt drei Wochen früher.
Die Rechnung war eindeutig: undichtes Becken, Technik aus den Siebzigern, jährlich steigendes Defizit. Der Ratsbeschluss zur Schließung lag schon im Entwurf vor.
Bevor er gefasst wurde, prüfte die Verwaltung eine Alternative: Sanierung mit Bundesmitteln aus dem Programm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur des Bundesbauministeriums. Voraussetzung war ein energetisch überzeugendes Konzept – nicht die reine Instandsetzung.
Umgesetzt wurden Beckenabdichtung, eine Wärmepumpe für die Wassererwärmung, Photovoltaik auf dem Technikgebäude und eine Filteranlage mit deutlich geringerem Frischwasserbedarf. Der Eigenanteil kam aus einem Verkauf nicht benötigter kommunaler Grundstücke, ergänzt um Mittel eines Fördervereins. Entscheidend war die Reihenfolge: erst das Betriebskostenkonzept, dann der Förderantrag, dann der Ratsbeschluss.
Hinweis: Fiktives Beispiel wurde mit Hilfe von KI erstellt
